Artificial Intelligence for the Common Good

Lorena Jaume-Palasí im Gespräch mit Payal Arora

Künstliche Intelligenz liefert aktuell eine Vielzahl an Material für Prognosen hinsichtlich der Zukunft von Gesellschaften. Sie scheint unsere bisherigen Konzepte von Raum, Zeit und Grenzen komplett aufzubrechen. In diesem Zusammenhang existiert es die Idee, dass Künstliche Intelligenz den Weg für Dystopien von Unterdrückung ebnet. Dies ist die Ansicht einiger weniger – wenn auch renommierter – Wissenschaftler*innen und Intellektuellen.

Doch wie steht es um Jene, die unterdrückt werden sollen? Nehmen sie aktiv an der Diskussion teil? Wie ist die Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz und Datenverarbeitung? Was sind ihre Visionen? Payal Arora wird Ergebnisse aus ihrer Forschungstätigkeit in China, Indien und Brasilien präsentieren und ihr neues Buch The Next Billion Users vorstellen. Payal Arora und Lorena Jaume-Palasí sprechen über Utopien, Künstliche Intelligenz und der fehlenden Verbindung zwischen Kritik an Künstlicher Intelligenz und dem Gemeinwohl.

Bild: Supertree Grove, Gardens by the Bay, Singapore. Quelle: Wikimedia Commons

Lorena Jaume-Palasí is the founder of The Ethical Tech Society, a fact- and theory based non-profit organization focused on automation and digitization processes with regards to their social relevance. Lorena’s work centers on ethics and legal philosophy. 2017 she was appointed by the Spanish government to the High Level Expert Council on Artificial Intelligence and Big Data and is a former member of the EU High Level Expert Group on Artificial Intelligence. 2018 she was awarded the Theodor Heuss Medal “for her contribution to a differentiated view of algorithms and their mechanisms of action” with the AlgorithmWatch initiative.

Dr. Payal Arora ist außerordentliche Professorin am Institut für Medien und Kommunikation der Erasmus Universität Rotterdam. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin des Catalyst Lab, einem Zentrum das die Beziehungen zwischen der akademischen Welt, Industrie und der Öffentlichkeit wieder neu entfachen möchte, mithilfe von Social Media Kampagnen und der Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Fragestellungen. Arora forscht zu digitalen Kulturen und sozialer Ungleichheit, neuem Medienaktivismus, Edutainement und IT für internationale Entwicklung.